Freie Waldorfschule Trier

„Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.“ Rudolf Steiner

Inklusion

Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 erfuhr die Freie Waldorfschule Trier vom Land Rheinland-Pfalz die Anerkennung als Schwerpunktschule für Integration.

Dieser Weg hin zu einer inklusiv arbeitenden Schule wurde zwei Jahre lang vorbereitet und ist noch nicht zu Ende gegangen. Wir sind auf dem Weg zu einer inklusiv arbeitenden Schule.

In unseren Klassen leben und lernen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam. Die Vielfalt muss gestaltet werden. Der Unterricht öffnet sich Lernformen und Methoden, die auf die Verschiedenheit der Begabungen abgestimmt sind. So versuchen wir, jedem einzelnen Schüler immer besser gerecht zu werden. Ein Team aus zwei Pädagogen verantwortet den Untericht gemeinsam und praktiziert teamteaching. Ein  Großteil der Stunden ist doppelt besetzt. Das betriftt den Hauptunterricht und weitere Fächer (z.B. Englisch, Französisch, Werken, Eurythmie, Sport). Der Klassenverband bleibt bestehen. Alle Schüler einer Klasse lernen gemeinsam.

Wir legen Wert darauf, gesunde Voraussetzungen für das  Lernen zu entwickeln. Eine Heileurythmistin führt in einem Teil des Hauptunterrichtes, dem Rhythmischen Teil, über einen längeren Zeitraum mit der ganzen Klasse Übungen durch. mehr ...

Inklusion ist ...

Inklusion ist für mich das gleichberechtigte und wertschätzende Zusammenleben aller mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen. (Alexandra Kolb)

Inklusion ist für mich gelebte Vielfalt. Kein Mensch wird behindert, an der Gemeinschaft teilzuhaben! (Julia Klose)

Inklusion ist ein lebenslanger Prozess. Und als Bild: Wir befinden uns alle in einem See. Einige haben Rettungsschwimmer-Qualitäten, andere sind potenzielle Olympioniken, einzelne benötigen (noch?) Schwimmhilfen, ebenso gibt es Langstreckenschwimmer, andere ziehen Kurzstrecken vor, legen immer wieder Pausen am Ufer ein, ….. alle schwimmen! (Cornelia do Paco)

Inklusion ist für mich in einer Gemeinschaft so akzeptiert und respektiert zu werden wie ich bin.

1. Gemeinschaft: Ein Klima herstellen, in dem überhaupt Lernen stattfindet.

2. Akzeptanz: Alle mit Ihren Stärken, Schwächen, Teilleistungsschwächen, Behinderungen... anzunehmen und zu respektieren wie jeder einzelne seinen Fähigkeiten entsprechend lernt. (Volker Adrian)

Inklusion ist ... eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Und doch zeigen sich in der Praxis auch Schwierigkeiten, Probleme, Fragen… - viele spannende neue Erfahrungen, die es zu machen gilt! (Jessica Wolf)

Inklusion ist für mich die Verschiedenartigkeit anzuerkennen und als Bereicherung zu sehen. (Tobias Schauer)