Freie Waldorfschule Trier

„Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.“ Rudolf Steiner

Alle Miteinander - Gemeinsames Lernen an der Waldorfschule

„Es ist normal, verschieden zu sein.“  Richard v. Weizsäcker

Der Inklusionsgedanke in der Waldorfpädagogik 

Unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Begabung, ihrem späteren Beruf erhielten junge Menschen bei der Gründung der ersten Waldorfschule 1919 eine gemeinsame Bildung. Als erste Gesamtschule ersetzten die Waldorfschulen das Prinzip der Auslese durch eine Pädagogik der Förderung.

Die Waldorfpädagogik ist ihrem Selbstverständnis nach eine Pädagogik für jedes Kind.

Der Lehrplan ist auf die Weite der in den Kindern liegenden seelischen und geistigen Voraussetzungen und Begabungen ausgerichtet. Das einzelne Kind in der Gemeinschaft steht im Mittelpunkt der Pädagogik.

Die UN-Behindertenrechtskonvention verändert das Schulsystem

Inklusion sehen wir heute – erst recht seit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen - als gesellschaftlichen Auftrag. Er stellt unsere Schule vor Entwicklungsaufgaben, die alle Ebenen von Schule und Unterricht betreffen.

In unseren Klassen leben und lernen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam. Die Heterogenität wird als Chance gesehen. mehr

Inklusion ist gelingendes Miteinander

Inklusion meint die Kunst des Zusammenlebens. Die Schüler und Jugendlichen in unseren Klassen sind sehr verschieden. In stabilen Klassenverbänden – es gibt kein Sitzenbleiben – entwickelt sich über viele Jahre hinweg eine Klassengemeinschaft. Inklusion ist hier gelingendes Miteinander. Achtung und Wertschätzung für den Einzelnen prägen die inklusive Haltung.

Schüler mit besonderem Förderbedarf

In unseren Klassen lernen Schüler mit besonderem Förderbedarf, Schwerpunkt Lernen, gemeinsam mit ihren Mitschülern.

In der Regel besuchen unsere Schüler die Waldorfschule vom ersten Schuljahr an. Quereinsteigen ist möglich – vorausgesetzt die Klassengröße oder die Zusammensetzung der Klasse lassen dies zu. Schüler mit besonderem Förderbedarf durchlaufen das reguläre Anmelde- und Aufnahmeverfahren.